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Kammer

Die LPK RLP stellt sich vor

Die Landes PsychotherapeutenKammer Rheinland-Pfalz wurde 2002 gegründet und ist die berufsständische Vertretung von ca. 1.800 Psychologischen Psychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen, die in Rheinland-Pfalz arbeiten.

Was ist die LandesPsychotherapeutenKammer Rheinland-Pfalz?

Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Selbstverwaltung. Das bedeutet, dass Sie Aufgaben übernimmt, die in Gesetzen definiert sind und die ansonsten der Gesetzgeber selbst umsetzen müsste. Weil aber die Regelungen, die alle akademischen Heilberufe betreffen, sehr speziell sind und fachkundige Kompetenz erfordern, hat der Gesetzgeber seine Aufgaben auf die Heilberufskammern übertragen und gleichzeitig bestimmt, dass die Angehörigen des jeweiligen Heilberufs selbst im gesetzlichen Rahmen die für sie wichtigen Bestimmungen erarbeiten und beschließen sollen. Da das Gesundheitswesen nach dem Grundgesetz zu den Aufgaben der Länder gehört, ist primär Landesrecht umzusetzen.

Auf welcher gesetzlichen Grundlage ist die LPK RLP tätig?

Die zentrale Rechtsquelle ist das Heilberufsgesetz Rheinland-Pfalz. Darin wird der Kammer die Wahrnehmung der beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange ihrer Mitglieder als Aufgabe zugeteilt. Aber weil sich die heilkundliche Psychotherapie im Kontext des öffentlichen Gesundheitswesens wieder findet, hat der Gesetzgeber der Kammer gleichzeitig aufgetragen, die Berufsausübung zu regeln, qualitätssichernde Maßnahmen für die Mitglieder verbindlich einzuführen wie z. B. die regelmäßige Fortbildung und den Mitgliedern, die sich nicht an die von der Kammer in der Berufsordnung festgelegten Berufsregeln halten, je nach Art der Verfehlung eine Rüge erteilen, ein Ordnungsgeld auferlegen oder sogar eine Anzeige an das Berufsgericht erstatten.

Welche Aufgaben hat die Kammer?

Die Kammer hat deshalb einige Satzungen erlassen, allen voran die Hauptsatzung, in der die zentralen Regelungen enthalten sind. Danach hat die Kammer insbesondere folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • die Berufsausübung der Kammermitglieder zu regeln und für ein gedeihliches Verhältnis der Kammermitglieder untereinander zu sorgen, für die Wahrung des Ansehens des Berufsstandes einzutreten,
  • die Einhaltung der Berufspflichten der Kammermitglieder zu überwachen
  • die Behörden zu beraten und Gutachten zu erstellen,
  • die berufliche Fort- und Weiterbildung der Kammermitglieder zu regeln,
  • die Qualitätssicherung der Psychotherapie durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen,
  • die Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenversorgung der Kammermitglieder zu regeln,
  • eine Ethikkommission einzurichten,
  • einen Schlichtungsausschuss zu errichten,
  • Bedarfsplanungsfragen aufzugreifen und die Evaluation zu fördern,
  • die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen des Berufsstandes gegenüber Behörden und Organisationen durch Abschluss von Rahmenverträgen zu vertreten.

Wie ist die Selbstverwaltung der Kammer aufgebaut?

Die Kammer ist kein anonymes Gebilde, sondern setzt sich aus allen Mitgliedern zusammen. Um eine Basis für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben zu schaffen, hat der Gesetzgeber festgelegt, wie die Selbstverwaltung aufzubauen ist. Er hat bestimmt, dass die Kammer zwei Organe hat:

  • die Vertreterversammlung und
  • den Vorstand.

Die Mitglieder beider Organe werden für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt.

Einen Einblick der Tätigkeiten der Jahre 2007 - 2011 finden Sie hier.
Den Bericht über die Amtszeit 2012 - 2016 finden Sie hier.