Berlin, 18. April 2013: Prävention und Gesundheitsförderung werden in einer Gesellschaft mit steigendem Lebensalter sowie multimorbiden und chronischen Erkrankungen immer wichtiger, damit Krankheiten erst gar nicht entstehen oder möglichst kurz verlaufen. Dabei muss schon frühzeitig bei Kindern und Jugendlichen gehandelt werden. Erfolgreiche Prävention muss berücksichtigen, dass psychische Erkrankungen zu den Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts gehören, stellt Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), anlässlich der morgigen ersten Lesung des Entwurfes eines Präventionsgesetzes fest. Der Gesetzentwurf geht mit der Beschränkung auf Änderungen des SGB V völlig an dem vorbei, was wir dringend brauchen. Notwendig sind gesetzliche Regelungen, nach denen Prävention und Gesundheitsförderung gesamtgesellschaftlich finanziert und verantwortet werden, erklärt BPtK-Präsident Richter. Das könne nur gelingen, wenn sich sämtliche Sozialversicherungsträger, aber auch Bund, Länder
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