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Langes Warten auf Psychotherapie in RLP

Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler und Bündnis 90/DIE GRÜNEN unterstützen Forderung nach neuer Bedarfsplanung

Quelle: https://twitter.com/Soziales_RLP

Die Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz, Sabine Bätzung-Lichtenthäler, unterstützt die Forderungen der Landespsychotherapeutenkammer nach einer Reform der Bedarfsplanung auf Bundesebene. "Das Land hat sich wiederholt für Änderungen eingesetzt, damit in Regionen mit erhöhten Wartezeiten zusätzliche Sitze entstehen können" meldete die Ministerin via Twitter. (Sie finden das Statement hier) "Wer einen Psychotherapeuten braucht, soll schneller einen Termin bekommen", so Bätzing-Lichtenthäler.

Auch die Landtagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN forderte erneut mehr Behandlungsplätze für Patienten mit psychischen Erkrankungen. In einer Pressemeldung vom 18. April 2018 nimmt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Katharina Binz, Bezug auf die Zahlen der neuen Wartezeitenstudie der BPtK: "Die Studie der Bundespsychotherapeutenkammer ist überdeutlich: Auch in Rheinland-Pfalz müssen Betroffene viel zu lange auf eine psychotherapeutische Behandlung warten. Wer unter einer akuten psychischen Erkrankung leidet braucht sofort Hilfe und hat nicht über 19 Wochen Zeit." (Die Pressemeldung finden Sie hier.) Die Fraktion kündigte an, das Thema auf die Tagesordnung des nächsten Gesundheitsausschusses zu setzen.

In einem Pressegespräch hatte die Landespsychotherapeutenkammer am 18.04.2018 über die langen Wartezeiten in Rheinland-Pfalz und die reformbedürftige Bedarfsplanung informiert. Die mediale Resonanz war groß und verhalf dem Problem der mangelhaften psychotherapeutischen Versorgung zu einer breiten Wahrnehmung.

19.04.2018