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03.06.2019

Treffen mit Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungs- und Familienberatung

V.l.n.r.: Ulrich Bestle; Ulric Ritzer-Sachs; Marita Krist; Heike Jockisch; Stefan Christmann; Markus Herbert

Ulrich Bestle, Vorstandsmitglied der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz (LPK RLP), und Heike Jockisch, Mitglied des Angestelltenausschusses, trafen sich mit der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungs- und Familienberatung Rheinland-Pfalz e.V. (LAG RP) und diskutierten die Lage angestellter Psychologischer PsychotherapeutInnen (PP) und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen (KJP) in Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Dort werden PPs und KJPs nicht entsprechend ihrer Qualifikation und Ausbildung bezahlt, weshalb die Zahl der PPs/KJPs in Beratungsstellen stetig abnimmt. Ein Argument für die untertarifliche Bezahlung ist unter anderem, dass in den Beratungsstellen keine Psychotherapie stattfindet. Die LPK RLP widerspricht dem und forderte daher bereits 2018 in einer Resolution eine der Qualifikation angepasste, angemessene Vergütung.
Die Wichtigkeit der psychotherapeutischen Expertise in den interdisziplinären Teams wurde von der LAG RP betont. Es besteht hier Konsens in der Haltung.

Zudem wurden die Schnittstellen von Beratungsstellen und der ambulanten psychtherapeutischen Versorgung betrachtet und Probleme bei der Psychotherapeutensuche beleuchtet (Wartezeiten, spezielle Expertisen). Nicht zuletzt wurde die Reform des Psychotherapeutengesetzes und deren Auswirkungen auf die institutionelle Versorgung thematisiert.