Ahrtal: Vorstandmitglied fordert mehr Kassensitze
Für den Beitrag „Wie Extremwetter auf die Psyche schlägt“ hat Peter Andreas Staub dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben. Herr Staub ist Mitglied des Vorstandes der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz.
In der Sendung von Maximilian Rieger wird am Beispiel der Flutkatastrophe im Ahrtal deutlich gemacht, wie sich solche Extremwetterereignisse auf die psychische Gesundheit auswirken. Wie aus Krankenkassendaten hervorgeht, ist die Zahl der psychischen Erkrankungen im Ahrtal durch die Flutkatastrophe deutlich gestiegen.
Vorstandsmitglied Staub hebt hervor, dass in dieser Region die Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz nach wie vor viel zu lang sind. Die durchschnittliche Wartezeit liegt aktuell bei eineinhalb bis zwei Jahren, so Herr Staub. Um eine bedarfsgerechte Versorgung anbieten zu können, seien zehn weiteren Kassensitze für das Ahrtal nötig.
Die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und die Kassenärztliche Vereinigung RLP setzen sich seit der Flutkatastrophe für die Schaffung von zusätzlichen Kassensitzen in der Ahrtal-Region ein, um die Behandlungskapazitäten zu erweitern. Zwar wurden dankenswerterweise bereits zusätzliche Kassensitze geschaffen, diese reichen aber bei Weitem noch nicht aus, so Staub.
Den gesamten Radiobeitrag, der am 18. März 2026 im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde, finden Sie hier.








