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Gewalt vor, während und nach der Flucht – wie kann man Kinder und Jugendliche unterstützen?

Viele geflüchtete Kinder und Jugendliche haben in ihrem Heimatland und auf ihrem Weg nach Europa Gewalt und bedrohliche Situationen erlebt. Auch im Ankunftsland sind viele von ihnen nicht sicher, leiden beispielsweise unter Pushbacks, sexualisierten Übergriffen oder dem eingeschränkten Zugang zu Bildung, zur Gesundheitsversorgung und zu sicheren Unterkünften. Welche Folgen diese Gewalterfahrungen haben und wie man Betroffene unterstützen kann, beschreibt die Broschüre “Angekommen, aber nicht sicher? Die Folgen von Gewalt gegen Kinder auf der Flucht – und was wir alle tun können” von Terre des Hommes Deutschland in Kooperation mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF)

Kammerpräsidentin Sabine Maur hat ein Grußwort für die Broschüre geschrieben, in der sie die Folgen der Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aufzeigt.  „Die psychosozialen Folgen von Krieg und Flucht sind vielschichtig und können das gesamte weitere Leben beeinflussen“, so Frau Maur. „Geflüchtete Kinder und Jugendliche können unter Ängsten, Depressionen, Traumafolgestörungen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder sozialem Rückzug leiden, um nur einige Auswirkungen zu nennen.“ Traumafolgestörungen beeinflussen außerdem die Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder. In dieser Situation sind zielgerichtete psychosoziale Hilfen für geflüchtete Kinder, Jugendliche und ihre Familien zentral, denn sie benötigen besondere Aufmerksamkeit, Zuwendung und fachlich fundierte Unterstützung, macht die Kammerpräsidentin deutlich. 

Der Bericht “Angekommen, aber nicht sicher? Die Folgen von Gewalt gegen Kinder auf der Flucht – und was wir alle tun können” liefert praxisnahe Empfehlungen insbesondere für pädagogische und soziale Fachkräfte und stellt wertvolles Hintergrundwissen bereit, um gemeinsam zu mehr Sicherheit, Schutz und echten Perspektiven für geflüchtete Kinder und Jugendliche beizutragen.

Sie können die digitale Broschüre mit dem Vorwort von Frau Maur hier als PDF herunterladen.

[Cover der Broschüre]

05.02.2026
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