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Mehr Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche in Mainz

Auch wenn die Corona-Pandemie mittlerweile beendet ist, leiden immer noch viele Kinder und Jugendliche unter psychischen Folgen wie Zukunftsängsten oder Depressionen. Für sie gibt es viel zu wenig Therapieplätze: Durchschnittlich 20 Wochen beträgt die Wartezeit auf Behandlung. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Mainz ihr "Netzwerk Kinder- und Jugendpsychiatrie/Kinder- und Jugendhilfe" wiederbelebt, wie die Allgemeine Zeitung berichtet. Claudia Siebner (CDU, jugend- und sozialpolitische Sprecherin der Stadtratsfraktion) sprach von einer Lücke in der psychotherapeutischen Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Mainz: „Wir haben zu wenig Psychotherapeuten. Und unbeschreiblich lange Wartezeiten, die teils unmenschlich sind."

In desem Zusammenhang zitiert die Allgemeine Zeitung auch Peter Andreas Staub, Mitglied des Vorstandes der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP): „Ereignisse wie die Pandemie und der Ukraine-Krieg haben besonders große Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche und treiben den ohnehin schon hohen Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung weiter in die Höhe“, erläutert er. Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen (KJP) in der Stadt Mainz hätten ein sehr großes Einzugsgebiet und daher enorm viele Anfragen. Der Zulassungsausschuss hat Anfang Mai auf die angespannte Lage reagiert und per Sonderbedarfszulassung zwei weitere KJP für Mainz zugelassen, worüber sich Herr Staub in einer Pressemeldung der KV erfreut äußerte.
[Zu dieser Pressemeldung der KV RLP vom 5. Mai 2023 gelangen Sie hier.]


Den gesamten Artikel "Mainz stärkt Netzwerk für Kinder- und Jugendpsychiatrie" von Petra Jung, der am 4. Mai 23 erschienen ist, können zahlende Kunden der Allgemeinen Zeitung hier lesen.

[Foto: Shutterstock/281156501]

09.05.2023
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