Neurobiologie, Gehirn und Schmerzpsychotherapie
Die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz lädt Sie herzlich ein zu einer interessanten Online-Veranstaltung zum Thema "Neurobiologie, Gehirn und Schmerzpsychotherapie" am Donnerstag, 12. März 2026, von 09:00 bis 10:30 Uhr.
Schmerz und damit verbundene Phänomene wie Bewertung, Erwartung, Placebo- und Nocebo-Effekte beruhen auf neurobiologischen Mechanismen. Es sind nicht lediglich abstrakte psychologische Konstrukte, sondern inzwischen messbaren physiologische Prozesse. Die enge Verbindung zwischen Gehirnaktivität und subjektiven Erfahrungen unterstreicht die Bedeutung des biopsychosozialen Ansatzes in der Schmerztherapie. Neu und kontraintuitiv ist dabei, dass unser Gehirn nicht reagiert, also passiv Reize „entgegennimmt“, sondern antizipiert, d.h. kontinuierlich auf der Basis bisheriger Erfahrungen Vorhersagen trifft und mit der aktuellen Realität abgleicht. Schmerz entsteht demnach aus dem Abgleich innerer Signale mit individuellen und variablen Einflussfaktoren. Damit verbundene neuroplastische Veränderungen sind mögliche Faktoren bei der Entstehung chronischer Schmerzen. Sinnvolle Schmerztherapie wird diesen Erkenntnissen entsprechend zunehmend interdisziplinär und multimodal durchgeführt.
Der Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über diese Zusammenhänge und deren therapeutische Konsequenzen.
Referent*innen:
Dr. rer. nat. Paul Nilges, Dipl.-Psych., Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Ulrich Bestle, Vorstandsmitglied der LPK RLP begrüßt und moderiert und begleitet die Veranstaltung fachlich.
Teilnahmegebühr:
50 € Mitglieder/70 € Nicht-Mitglieder/20 € PiA Mitglieder/60 € PiA Nicht-Mitglieder
Das Web-Seminar wird von der LPK RLP mit 2 Fortbildungspunkten zertifiziert.
Anmeldeschluss: Montag, 09.03.2026.
Bitte melden Sie sich ausschließlich über unsere Homepage für die Online-Veranstaltung an.
Zur Anmeldung geht es hier.
Wir freuen uns auf Sie!








