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Ukraine-Krieg: Was bewirken Gesten der Solidarität?

Der Krieg in der Ukraine führt auch hierzulande zu vielfältigen Solidaritätsbekundungen mit den Betroffenen. Im Rahmen der Sendung SWR Aktuell RLP wurde über ein Benefizkonzert berichtet, das Chöre in Bad Kreuznach für die Ukraine veranstalteten. Im Anschluss wurde Dr. Andrea Benecke, Vizepräsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz, dazu befragt, warum dieser Krieg die Menschen offenbar mehr als andere Kriege berühre und welche Wirkung Gesten der Unterstützung wie Benefiz-Veranstaltungen und Friedensdemonstrationen hätten.

Frau Dr. Benecke unterstrich die Bedeutung der geographischen Nähe: Der Kriege berühre die Menschen in besonderem Maße, da er auf europäischem Boden stattfände. Zudem führe die moderne Medienberichtersattung dazu, dass der Krieg auch hierzulande "live" miterlebt werden könne. Viele Menschen seien in großer Sorge, dass der Krieg sie bald unmittelbar selbst betreffen könne. All dies führe zu dem Wunsch, nicht nur hilflos zu zu sehen, sondern aktiv seine Solidarität zu bekunden. Für die Betroffenen sei es wichtig zu sehen, dass sie nicht alle seien und ihr Leid gesehen werde. Auch wenn sich manch einer wohl mehr Unterstützung über diese Gesten hinaus wünsche, könnten diese den Betroffenen Trost spenden, so Frau Dr. Benecke.

Den Sendebeitrag mit Frau Dr. Andrea Benecke, der am 19.03.22 um 19:30 Uhr in der Sendung SWR aktuell RLP ausgestrahlt wurde, finden Sie hier (ca. ab min 03:15).

[Screenshot: Dr. Andrea Benecke bei SWR Aktuell am 19.03.22]

21.03.2022
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