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Viel Kritik an Senkung der Honorare für Psychotherapie

Peter Andreas Staub, Mitglied des Vorstandes der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, hat in einem Hörfunk-Interview mit SWR 1 die geplante Senkung der Honorare für Psychotherapie deutlich kritisiert. 

Hintergrund für den Beitrag, der im am 21. März 026 in der Sendung „Arbeitsplatz“ ausgestrahlt wurde, ist die Entscheidung, dass die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abgesenkt werden soll. Dies hat der Erweiterte Bewertungsausschuss auf seiner Sitzung am 11. März 2026 gegen die Stimmen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) entschieden [Weitere Informationen dazu hier].

Zu Beginn der Hörfunk-Sendung kommen zahlreiche betroffene Psychotherapeut*innen zu Wort, die erläutern, was die Honorarsenkung für Sie bedeutet. Vorstandsmitglied Peter Andreas Staub macht anschließend deutlich, warum die Entscheidung der Krankenkassen auf Unverständnis stößt. Die Kürzungen werden unter anderem damit begründet, dass die Honorare für Psychotherapeut*innen in den letzten Jahren besonders stark gestiegen seien. „Dass die Honorare so viel gestiegen sind, liegt daran, dass Psychotherapeut*innen 20 Jahre lang zu wenig verdient haben.“, erklärt Staub. Immer noch sind Psychotherapeut*innen die Fachgruppe der vertragsärztlichen Versorgung mit den mit Abstand niedrigsten Honoraren. „Wenn gespart werden muss, dann bitte bei allen und nicht nur bei den Niedergelassenen – und schon gar nicht bei der am schlechtesten verdienenden Gruppe der Psychotherapeut*innen.“, fordert Herr Staub.

Das gesamte Interview finden Sie hier.

 

[Peter Andreas Staub; Foto: Roberth Dieth]

24.03.2026
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