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LPK-Präsidentin nimmt Stellung - Süddeutsche Zeitung, Welt, SWR und Ärzteblatt berichten

Fast 28 Prozent der Kinder in Rheinland-Pfalz mit psychischen Erkrankungen

Foto: Pixabay

Fast 28 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr wegen psychischer Erkrankungen und Störungen behandelt worden. Das waren etwa zwölf Prozent mehr als 2009, wie aus einem Sprechvermerk von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) aus dem Familienausschuss hervor geht. Die Zahlen stammen von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV).

Dies berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa). Im Gespräch mit der dpa nahm Sabine Maur, Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz zu den Zahlen Stellung: "Die Leute sind nicht kränker als früher", betonte sie. Allerdings würden sie eher Hilfe suchen und die Krankheiten würden besser diagnostiziert. In diesem Kontext wies Maur auch darauf hin, dass die Wartezeiten für Kinder und Jugendliche immer noch inakzeptabel lang seien. Auf ein Erstgespräch müssen Familien in Rheinland-Pfalz im Schnitt sieben Wochen warten, einen Therapieplatz bekämen sie erst nach 22 Wochen.

Der dpa-Artikel mit den Statements von Sabine Maur wurde unter anderem von der Süddeutschen Zeitung, dem Ärzteblatt, der Welt, der Allgemeinen Zeitung und dem SWR veröffentlicht. Sie finden die Links zu den jeweiligen Beiträgen hier:

21.11.2019