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„Das Versorgungsangebot wird sich deutlich verschlechtern.“

Die Rhein-Zeitung hat die befürchteten Auswirkungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes auf die psychotherapeutische Versorgung beleuchtet. In dem Artikel, der noch vor der Annahme des Gesetzes durch den Bundestag erschien, wird mehrfach die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und ihr Vorstandsmitglied Peter Andreas Staub zitiert, ebenso Kammermitglied Judith Hagen.

Die mittlerweile beschlossenen gesetzlichen Änderungen werden dazu führen, dass die Honorare der Psychotherapeut*innen erneut sinken. In der Folge sind Praxisschließungen und eine deutliche Verschlechterung des ambulanten Versorgungsangebotes zu befürchten, obwohl schon jetzt die Wartezeit auf Psychotherapie vielerorts unzumutbar lang ist.
Die Landespsychotherapeutenkammer machte gegenüber der Rhein-Zeitung deutlich, dass sie grundsätzlich das Ziel befürworte, die GKV-Finanzen zu stabilisieren und eine gute Patientenversorgung zu sichern. „Dieses Gesetz in seiner jetzigen Form erreicht aber genau das nicht. Sparen ersetzt keine Reformen“, stellt Peter Andreas Staub klar. „Versicherungsfremde Leistungen und überbordende Bürokratie verschlingen unnötige Ressourcen, die in der Versorgung fehlen.“

Der Artikel verweist auch auf den „Beliner Appell“ der Landespsychotherapeutenkammern und der Bundespsychotherapeutenkammer, in dem die Bundesregierung unter anderem aufgefordert wurde, die gesetzlichen Krankenkassen zu stabilisieren, ohne die ambulante psychotherapeutische Versorgung zu destabilisieren und den substanziellen Verlust von Therapieplätzen zu verhindern.

Der vollständigen Artikel „Sorge um Therapieplätze in Rheinland-Pfalz“ von Hannah Klein erschien am 10.07.2026 in der Printausgabe der Rhein-Zeitung Koblenz (Hauptausgabe). Zahlende Kunden der Rhein-Zeitung können die Online-Version des Textes hier lesen.

[Peter Andreas Staub]

13.07.2026
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