LPK RLP richtete diesjährige Berufsrechtskonferenz aus
Jedes Jahr treffen sich die Verantwortlichen der Landespsychotherapeutenkammern für Berufsrecht, um reihum in einer der Kammern ein spezifisches berufsrechtliches Thema zu erörtern und sich auszutauschen. Ausrichterin der diesjährigen Berufsrechtskonferenz am 30. Januar 2026 war die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz.
Über 40 Teilnehmer*innen kamen in Mainz im Ehrbacher Hof zusammen, neben Jurist*innen auch Kammerpräsident*innen und Geschäftsführer*innen. Die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz wurde nicht nur durch die beiden Juristinnen Saskia Kollarich und Tamina Bührer vertreten, sondern auch durch Präsidentin Sabine Maur, Vizepräsidentin Dr. Andrea Benecke und Geschäftsführerin Petra Regelin.
Diesjähriger Schwerpunkt war der Umgang von Psychotherapeut*innen mit Social Media. Dieses Thema gewinnt zunehmend an Relevanz, da sich Psychotherapeut*innen immer häufiger unter Nennung ihres Namens und ihrer Berufsbezeichnung auf verschiedenen Social Media Plattformen äußern. Welche berufsrechtlichen Aspekte dabei berücksichtigt werden müssen und welche juristischen Konsequenten das Verhalten im Netz nach sich ziehen kann, wurde von den Teilnehmer*innen der Konferenz lebhaft diskutiert und gemeinsam Kriterien für die Beurteilung entwickelt.
Hochkarätige Referent*innen bereicherten die Konferenz mit ihren Vorträgen: Prof. Dr. iur. Martin H. Stellpflug referierte zum Thema „§ 3 Abs. 7 S.1 M-BO – eine zeitgemäße Betrachtung“. Rechtsanwältin Christiane Köber, die von 1990 bis September 2024 Mitglied der Geschäftsführung bei der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. war, referierte zum Thema „Werbung und Eigenwerbung auf Social-Media“.
Außerdem bestand die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen und mit den Kolleg*innen zu diskutieren. Insgesamt wurde die Konferenz von den Teilnehmer*innen als sehr gewinnbringend und produktiv gelobt und bot viele nützliche Impulse für die praktische Arbeit. Wir danken allen Teilnehmer*innen und ganz besonders den beiden Referent*innen ganz herzlich für den tollen fachlichen Input und den spannenden Austausch!









