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Fragen und Antworten zur Fortbildung

Im Folgenden haben wir für Sie die häufigsten Fragen zum Thema "Fortbildung" zusammengestellt. Sobald Sie einen der blauen Frage-Balken anklicken, erscheint die Antwort. Wir hoffen, Sie finden auch auf Ihre Fragen hier eine Antwort! 

Was ist die berufsrechtliche Fortbildungspflicht?

Nach §  15  Berufsordnung  (BO)  und  §  22 Abs.  1  Ziffer 1  Heilberufsgesetz (HeilBG) sowie § 1 Abs. 1 Fortbildungsordnung LPK RLP sind Psychotherapeuten, die ihren Beruf ausüben, zum Zweck des Erhalts und der wissenschaftlich  fundierten  Weiterentwicklung  ihrer beruflichen  Fachkenntnisse  und  ihres beruflichen Könnens zu laufender Fortbildung verpflichtet. 
Diese berufsrechtliche Fortbildungspflicht gilt grundsätzlich für alle approbierten Mitglieder der LPK RLP!

Was ist die sozialrechtliche Fortbildungspflicht?

Die sozialrechtliche Fortbildungspflicht besteht für:

1)    Vertragspsychotherapeuten  bzw.  Psychologische  Psychotherapeuten  (PP)  und  Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP), die an der kassenärztlichen Versorgung teilnehmen (§ 95d SGB V)
2)    PP und KJP, die in zugelassenen Krankenhäusern angestellt sind (§ 137 SGB V)

Diese Fortbildungspflicht beginnt mit der Aufnahme der vertragspsychotherapeutischen Tätigkeit.   Innerhalb von fünf Jahren müssen 250 Fortbildungspunkte gesammelt werden.  Der Nachweis über die erworbenen Fortbildungspunkte muss gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) erbracht werden. Sie können hierfür entweder ein Fortbildungszertifikat beantragen und bei der KV einreichen oder die Abfrage durch die KV bei der LPK abwarten (siehe auch „Wie erfährt die KV davon?“). Wird  der Nachweis über den  vorgeschriebenen Umfang der Fortbildung bis zum Ablauf des Fünfjahreszeitraums nicht erbracht, können Konsequenzen von Honorarkürzungen bis hin zum Entzug der Zulassung drohen.

Auch PP und KJP, die in einem zugelassenen Krankenhaus angestellt sind, unterliegen nach  §  137  SGB  V einer sozialrechtlichen  Fortbildungsverpflichtung.  Zu diesem Thema bietet die BPTK eine ausführliche Informationsbroschüre. Zu den „Regelungen zur Fortbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Krankenhaus“ gelangen sie hier

Muss die Erfüllung der Fortbildungspflicht immer mit einem Zertifikat nachgewiesen werden?

Nein, die Beantragung eines Fortbildungszertifikats für den Nachweis der Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung ist nicht zwingend für Sie als Mitglied.
Grundsätzlich bietet das Fortbildungszertifikat der Landespsychotherapeutenkammer jedoch für alle Kammermitglieder eine gute Möglichkeit,  die Erfüllung der berufsrechtlichen und auch der sozialrechtlichen Fortbildungsverpflichtung gegenüber der Kammer und Dritten nachzuweisen.

Kann ich mir die „Punktesammelei“ sparen, wenn ich kein Fortbildungszertifikat brauche?

Das  ist  die  persönliche  Entscheidung  derjenigen  Kammermitglieder, die  keiner sozialrechtlichen  Nachweispflicht  unterliegen.  Dabei  sollte  aber  immer Folgendes bedacht  werden:  Jedes berufstätige  Kammermitglied  ist  berufsrechtlich  zur  kontinuierlichen Fortbildung  verpflichtet.  Die  Vorgaben  der  Fortbildungsordnung  stellen  deshalb  den  einschlägigen  berufsständigen  Maßstab  dafür  dar,  wie  und  in  welchem  Umfang  dieser  Fortbildungsverpflichtung  Genüge  getan  werden  soll.  Für  alle  Kammermitglieder  gilt  somit  prinzipiell,  dass  in  einem  Fünfjahreszeitraum mindestens 250  anrechnungsfähige Fortbildungspunkte erreicht werden sollten.

Auch  wer  kein  Fortbildungszertifikat  beantragen  möchte,  sollte  aus  berufsständischen  Gründen  hauptsächlich  von  Psychotherapeuten-  oder  Ärztekammern akkreditierte  bzw.  anerkannte  psychotherapierelevanten  Fortbildungsveranstaltungen besuchen und die entsprechenden Fortbildungsbescheinigungen (Teilnahmebescheinigungen) sammeln,  die bei Bedarf  jederzeit  die  erreichte  Punktzahl  zweifelsfrei belegen können.

Wie erhält man ein Fortbildungszertifikat?

Nach § 5 Absatz 1 der Fortbildungsordnung der LPK RLP (FoBiO) erhalten PP und KJP auf Antrag von  der  Landespsychotherapeutenkammer  ein  Fortbildungszertifikat.  Zum Antragsformular gelangen Sie hier.

Die Ausstellung des  Fortbildungszertifikats  setzt voraus,  dass  der  Psychotherapeut  innerhalb  eines  Zeitraums  von  fünf  Jahren vor Antragstellung  psychotherapierelevante  Fortbildungsmaßnahmen wahrgenommen hat, die von der Landespsychotherapeutenkammer anerkannt werden.  Für die Ausstellung des Fortbildungszertifikates fällt eine Bearbeitungsgebühr von 20 Euro an. Zusammen mit dem Fortbildungszertifikat erhalten Sie eine Rechnung.

Wie erfährt die KV von der Erfüllung meiner Fortbildungspflicht?

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, gegenüber der KV die Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung über das Fortbildungszertifikat nachzuweisen. Dazu beantragen Sie das Zertifikat und reichen es selbst an die KV weiter.

Dieser Weg ist aber nicht zwingend erforderlich, da sich die KV regelmäßig, vor Ablauf das jeweiligen Fünfjahreszeitraum, bei der LPK erkundigt, ob Sie als Mitglied Ihrer Fortbildungspflicht nachgekommen sind. Soweit seitens der LPK dies bejaht wird, ist der Nachweis gegenüber der KV geführt. Sie erhalten hierüber keine Information, ein Zertifikat wird in diesem Fall auch nicht ausgestellt.

Um sicher zu gehen, dass die Rückmeldung der LPK gegenüber der KV positiv ausfällt, sollten Sie in jedem Fall Sorge dafür tragen, dass für den benötigten Fünfjahreszeitraum sämtliche Fortbildungsveranstaltungen eingereicht und die Punkte hierfür eingetragen worden sind. Bitte beachten Sie, dass die LPK aufgrund der großen Anzahl der eingereichten Fortbildungsnachweise, die manuell ins System eingegeben werden müssen, für die Eintragung der Fortbildungspunkte drei bis vier Monate benötigt. Bitte kümmern Sie sich also rechtzeitig um die Einsendung Ihrer Nachweise!

Sollten Sie unabhängig von der Abfrage durch die KV ein Fortbildungszertifikat beantragen wollen,  beachten Sie bitte weiterhin, dass Fortbildungspunkte nur jeweils einmal für einen Fünfjahreszeitraum berücksichtigt werden können! Wir empfehlen Ihnen daher, sich bei Unklarheiten über den benötigten Nachweiszeitraum mit der KV in Verbindung zu setzen, bevor Sie  bei der LPK das Zertifikat beantragen, damit Ihre Punkte entsprechend berücksichtigt werden können!

Wie lange dauert es, bis meine Punkte eingetragen sind und das Zertifikat ausgestellt ist?

Da unsere Mitglieder kontinuierlich Anträge auf Erstellung eines Zertifikats und Eintragung der Fortbildungspunkte einreichen und die Punkte manuell in das Fortbildungskonto eingetragen werden, müssen Sie bei hohem Antragsaufkommen mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu 3-4 Monaten rechnen. Wir bitten Sie daher im eigenen Interesse, Ihren Antrag rechtzeitig zu stellen und im Vorfeld zu kontrollieren, ob Ihr Punktekonto auf dem aktuellen Stand ist.

Welche Fortbildungen können anerkannt werden?

Anerkennungsfähige Fortbildungsveranstaltungen müssen sich gemäß § 2 Abs. 2 FoBiO LPK RLP auf folgende Inhaltsbereiche beziehen:

  • Wissenschaftlich anerkannte und wissenschaftlich begründete Psychotherapieverfahren, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden
  • Forschungsergebnisse zu Epidemologie, Äthiologie, Prävention, Diagnostik und Behandlung bzw. Rehabilitation von seelischen Störungen
  • Psychotherapierelevante Nachbarwissenschaften
  • auf weitere nicht-psychotherapeutische, aber berufsrelevante Inhalte, wie z. B. berufsrechtliche, sozialrechtliche, juristische Fragestellungen, Qualitätssicherung und  -management, Personalführung, EDV.

Was sind psychotherapierelevante Nachbarwissenschaften?

Psychotherapierelevante Nachbarwissenschaften sind nicht pauschal alle medizinischen Bereiche. Vielmehr wird jeweils durch die Kammer geprüft, ob und wie diese Nachbarwissenschaft zum einen psychotherapierelevant und zum anderen für die Berufsausübung des Mitglieds unterstützend ist. Ziel der Fortbildung gemäß § 1 FoBiO LPK RLP ist u.a. die berufliche Unterrichtung in für die Berufsausübung geltenden Bestimmungen und die Fähigkeit zur selbständigen Beurteilung wissenschaftlicher Grundlagen in der Psychotherapie.
Sollten Sie eine Fortbildung besucht haben, bei der sich aus der Teilnahmebestätigung die Psychotherapierelevanz und die für Ihre Berufsausübung unterstützende Tätigkeit nicht ergibt, bitten wir Sie um Erläuterung der Relevanz für Ihre Berufsausübung.

Wo finde ich anerkannte Fortbildungsangebote?

Auf unserer Homepage finden Sie einen Fortbildungskalender, in dem die von der Kammer anerkannten Fortbildungsveranstaltungen zu finden sind. Zum Fortbildungskalender gelangen Sie hier.

Sie können sich des Weiteren bei der Landesärztekammer, den Psychotherapeuten- und Ärztekammern anderer Bundesländer sowie bei den Fortbildungsinstituten über Fortbildungsveranstaltungen informieren.
Fortbildungsmaßnahmen, die von Psychotherapeutenkammern anderer Bundesländer im Rahmen der dort geltenden Fortbildungsordnungen anerkannt worden sind, können nach Prüfung der psychotherapeutischen Relevanz von der LPK RLP anerkannt werden.

Können mir für den Besuch von nicht anerkannten Veranstaltungen im Nachhinein Punkte angerechnet werden?

Fortbildungspunkte werden grundsätzlich nur für Veranstaltungen angerechnet, welche im Voraus von einer Heilberufekammer anerkannt wurden.

Auf Antrag kann auch die Teilnahme an nicht zertifizierten Fortbildungsveranstaltungen anerkannt werden, sofern die Veranstaltung den Anerkennungskriterien der FoBiO entspricht. Für diesen Antrag und die damit verbundene Prüfung fallen Gebühren entsprechend der Gebührenordnung an.
Das Antragsformular finden Sie hier.

Kann man in der Weiterbildung Fortbildungspunkte erwerben?

Weiterbildung ist gemäß § 1 der WBO LPK RLP der geregelte Erwerb eingehender und besonderer Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für definierte psychotherapeutische Tätigkeiten nach Abschluss der Berufsausbildung. Die Weiterbildungsordnung sieht für die Bereiche Neuropsychologische Psychotherapie, Psychodiabetologie, Spezielle Schmerzpsychotherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, systemische Therapie und gutachterliche Tätigkeit im Bereich der Rechtspsychologie Weiterbildungsinhalte vor.

Im Rahmen einer der Weiterbildung dienenden Veranstaltung können Fortbildungspunkte erworben werden, wenn die Veranstaltung zugleich als Fortbildung von der Kammer anerkannt ist.

Werden im Ausland besuchte Veranstaltungen anerkannt?

Fortbildungspunkte werden grundsätzlich nur für Veranstaltungen angerechnet, welche im Voraus von einer Heilberufekammer anerkannt wurden.
Auf Antrag kann auch die Teilnahme an einer nicht zertifizierten ausländischen Fortbildungsveranstaltung anerkannt werden, sofern die Veranstaltung den Anerkennungskriterien der FoBiO entspricht. Für diesen Antrag und die damit verbundene Prüfung fallen Gebühren entsprechend der Gebührenordnung an.

Erhält man für seine Dozententätigkeit Fortbildungspunkte?

Für Ihre Dozententätigkeit können Sie Fortbildungspunkte erhalten, wenn Sie eine entsprechende Bescheinigung vorlegen.

Erhält man Fortbildungspunkte für das Verfassen von Fachartikeln / Fachbüchern / wissenschaftlichen Postern?

Ja, pro Veröffentlichung werden 5 Fortbildungspunkte vergeben. Für diese Fortbildungskategorie gilt die Ausnahme, dass Fachartikel / Fachbücher und Poster erst nach Veröffentlichung anerkannt werden. Der Nachweis erfolgt durch Einreichung einer Kopie des Artikels / des Umschlags und Impressums des Buches / einer Posterliste.

Führt die LPK RLP ein persönliches Fortbildungskonto für mich?

Sobald Sie Fortbildungsnachweise zur Anerkennung bei der LPK RLP einreichen, wird Ihr persönliches Fortbildungskonto bei der LPK RLP eingerichtet. Dieses können Sie auf der Homepage über den Mitglieder-Login einsehen. Für das Einloggen in den Mitgliederbereich benötigen Sie ein Passwort. Dieses Passwort haben Sie direkt bei Anmeldung in der Kammer erhalten. Soweit Sie Fortbildungsnachweise einreichen, werden diese fortlaufend dem Konto gutgeschrieben. Bitte beachten Sie, dass wir hierfür eine Bearbeitungszeit von bis zu 3-4 Monaten benötigen, da alle eingereichten Fortbildungspunkte unserer Mitglieder manuell ins System eingegeben werden müssen!

Können Punkte in den nächsten Fünfjahreszeitraum übertragen werden?

Nein, überzählige Fortbildungspunkte können nicht übertragen werden. Nach der Fortbildungsrichtlinie ist für jeweils fünf Jahre der Erwerb von mind. 250 Fortbildungspunkten vorgesehen. Eine Übertragung von Fortbildungspunkten von einem Fünfjahreszeitraum auf den darauf folgenden Fünfjahreszeitraum wäre mit dem Erfordernis kontinuierlicher Fortbildung nicht vereinbar.

Kann ich den Nachweiszeitraum verlängern, um 250 Punkte zu erwerben?

In Ausnahmefällen, z. B. im Falle von Schwangerschaft, Erziehungszeiten oder längerer Krankheit, kann entsprechend § 5 Abs. 3 der FoBiO der Nachweiszeitraum um die Dauer des Aussetzens der Berufstätigkeit auf Antrag verlängert werden. Dem Antrag sind geeignete Nachweise beizufügen.
Für den Nachweis der Fortbildung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung kann nur für die Zeit des Ruhens der Zulassung die Frist verlängert werden. Wegen Einzelheiten hierzu wenden Sie sich bitte an die Kassenärztliche Vereinigung. Mitglieder, die als Angestellte in gemäß SGB V zugelassenen Krankenhäusern tätig sind, wenden sich bitte an ihren Arbeitgeber.

Welche Fortbildungsveranstaltungen kann ich als Veranstalter anerkennen lassen?

Anerkennungen werden ausgesprochen für Fortbildungsveranstaltungen und regelmäßige Gruppen (z. B. Intervisionsgruppen). Die Kriterien für die Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen richten sich nach der § 6 Abs. 6 FoBiO. Zur Fortbildungsordnung gelangen Sie hier.

Dementsprechend können Fortbildungsmaßnahmen anerkannt werden, wenn:

  1. sie den Zielen, Inhalten und Fortbildungsarten der Fortbildungsordnung entsprechen (§§ 1-3 FoBiO)
  2. die Vorgaben der Berufsordnung eingehalten werden
  3. die Inhalte frei von wirtschaftlichen und politischen Interessen sind und Interessenskonflikte des Veranstalters und der Referenten offen gelegt werden.

Was für Fortbildungsarten gibt es und wie werden diese bewertet?

Diese Befrage beantwortet Anlage 1 der Fortbildungsordnung der LPK RLP.

Zur Fortbildungsordnung gelangen Sie hier.

Wie lange dauert es, bis ich als Veranstalter meine Veranstaltung zertifiziert bekomme?

Da in der Geschäftsstelle eine Vielzahl von entsprechenden Anträgen bearbeitet wird, müssen Veranstalter mit einer Bearbeitungszeit von vier bis sechs Wochen für die Anerkennung ihrer Fortbildungsveranstaltungen rechnen. Bitte denken Sie daher daran, Ihre Anerkennung für die Veranstaltung rechtzeitig zu beantragen.

Kann ich als Veranstalter meine Veranstaltung nachträglich anerkennen lassen?

Nein. Alle Veranstaltungen, welche für die Teilnehmer/innen für den Erwerb von Fortbildungspunkten anrechenbar sein sollen, müssen vorab von einer Heilberufekammer anerkannt werden.

Wie lasse ich eine Interventionsgruppe anerkennen?

Nur in von der LPK anerkannten Intervisionsgruppen können Fortbildungspunkte erworben werden. Um die Gruppe anerkennen zu lassen, muss der Antragsteller/ Koordinator der Gruppe Mitglied der LPK RLP sein und einen förmlichen Antrag stellen. Das hierfür notwendige Antragsformular finden Sie hier.

Weiterhin ist Voraussetzung, dass mindestens drei Personen in der Intervisionsgruppe über eine Approbation als Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jungendlichenpsychotherapeut verfügen und die Intervisionsgruppe sich in Rheinland-Pfalz trifft. Bitte beachten Sie auch die „Informationen für Intervisionsgruppen“, die wir für Sie zusammengestellt haben. Zu den Informationen gelangen Sie hier.

Die Gruppe hat selbstständig ein Protokoll mit den wesentlichen Inhalten der Veranstaltung (Teilnehmerliste, Ort, Zeit, Thema) zu führen. Die Teilnehmer der Gruppe bestätigen durch ihre Unterschrift in jeder einzelnen Sitzung ihre Anwesenheit. Die Protokolle sind aufzubewahren und zur Eintragung der Punkte vorzulegen. Sie sind verpflichtet, die LPK über Veränderungen in der Gruppe zu informieren (z. B. Teilnehmerkreis, Änderung der Gruppenleitung, Veranstaltungsort).

Was sind Qualitätszirkel?

In einem Qualitätszirkel schließen sich Psychotherapeuten in Eigeninitiative zusammen, um sich in kleinem Kreis über fachspezifische Themen auszutauschen und ihre Arbeits- und Handlungsweisen zu diskutieren. Die Zirkel werden jeweils von einem qualifizierten Moderator geleitet.
Für die Anerkennung von Qualitätszirkeln  ist nicht  die LPK RLP, sondern ausschließlich die KV RLP zuständig. Daher bitten wir Sie, sich mit allen Fragen rund um das Thema „Qualitätszirkel“ an die KV RLP zu wenden.

Welche Anforderungen bestehen für SupervisorInnen / SelbsterfahrungsleitererInnen in der Fortbildung?

Anlage 2 der Fortbildungsordnung regelt die Anforderungskriterien für SupervisorInnen und SelbsterfahrungsleiterInnen in der Fortbildung. Zur Fortbildungsordnung gelangen Sie hier.

Sie können die Anforderungskriterien auch den jeweiligen Antragsformularen entnehmen:

  • den Antrag auf Anerkennung als SupervisorIn in der Fortbildung finden Sie hier
  • den Antrag auf Anerkennung als SelbsterfahrungsleiterIn in der Fortbildung hier

Grundsätzlich gilt, dass nur die TeilnehmerInnen, nicht jedoch die SupervisorInnen  und SelbsterfahrungsleiterIinnen Fortbildungspunkte erwerben können. TeilnehmerInnen können Fortbildungspunkte erhalten, wenn der/die SupervisorIn  oder SelbsterfahrungsleiterIn einen Antrag auf Anerkennung gestellt hat.

Wo bekomme ich weitere Informationen zur Fortbildung?

Für alle Fragen rund um die Fortbildung ist die Fortbildungsordnung der LPK RLP das grundlegende Regelwerk. Zur Fortbildungsordnung gelangen Sie hier.

Auf unserer Homepage finden Sie viele weitere Informationen zur Fortbildung und einen Fortbildungskalender mit den anstehenden Fortbildungsveranstaltungen. Zum Fortbildungskalender gelangen Sie hier.

In der Geschäftsstelle hilft Ihnen Frau Marzok bei Ihren Fragen zum Thema Fortbildung gerne weiter:

E-Mail: linda.marzok(at)lpk-rlp.de
Tel: 0 61 31 / 930 55-16
Telefonische Sprechzeiten: Mo. - Mi. u. Fr. 08:00 - 12:00 Uhr